Montag, 9. April 2018

Neuerscheinungen April 2018


Möchte euch die Neuerscheinungen im April 2018 vorstellen, welche ich unbedingt lesen möchte. 



Ewig wir - Deathline, Band 2

Eine Liebe so unendlich wie das Universum 
Nachdem die 16-jährige Josie einen schicksalhaften Sommer lang ihre große Liebe in dem faszinierenden jungen Indianer Ray finden durfte, muss sie nun herausfinden, ob ihre Liebe wirklich stärker ist als der Tod. Denn Ray ist über die magische Deathline gegangen, um seinen Stamm und Josies Welt vor dem Verderben zu retten. Doch die mysteriösen Ereignisse in Josies Heimatstädtchen reißen nicht ab und sie versucht verzweifelt, Kontakt zu Ray aufzunehmen. Denn wenn ihr dies nicht gelingt, ist nicht nur ihr Zuhause dem Untergang geweiht, sondern auch ihre Liebe zu Ray ...
Erscheinungsdatum: 10.April 2018


Changers- Kyle, Band 4

Kim und Audrey stehen sich auf der RaChas Demonstration gegenüber und Audreys Blick ruht auf Kims Armband. Das gleiche Armband, das sie Drew geschenkt hat und dann bei Oryon gefunden hat. 
Der Moment der Wahrheit ist gekommen und Kim will sich nicht länger verstecken. Sie erzählt Audrey alles. Wie wird sie reagieren? Ist ihre Liebe stark genug, um diese Wahrheit zu verkraften? Gleichzeitig wartet seine letzte Identität auf Kim. Kyle, ein gutaussehender Mädchenschwarm. Und eine Frage rückt unaufhaltsam näher: Für welche Identität wird er sich entscheiden? Das grandiose und langersehnte Finale der Changers-Reihe!


Erscheinungsdatum: 12.April 2018



Auf welche Neuerscheinungen im April freut ihr euch am meisten? 



Sonntag, 8. April 2018

Rezension zu Ostseerache



Preis: € 10.00  [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl:416
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung: 4 Federn
Genre: Kriminalroman
Reihe: Pia Korittkis dreizehnter Fall
Verlag: Bastei Lübbe
Leseprobe: Hier reinlesen!





Klapptext:


In einem beschaulichen Dorf an der Ostsee wird eine junge Frau auf grausame Weise ermordet. Die Dorfbewohner verdächtigen Flora, die als Jugendliche eine Mitschuld am Tod eines Nachbarjungen gehabt haben soll und die nun wieder in ihr Elternhaus zurückgekehrt ist. Die Mordkommission Lübeck ermittelt. Auch Kommissarin Pia Korittki, die gerade ihre Hochzeit plant, sieht einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen und rollt den früheren Todesfall wieder auf. Schon bald muss sie fürchten, dass es nicht bei diesen zwei Morden bleiben wird.

Meine Meinung:


Schon das Cover und der Titel weisen wohin die literarische Reise hinführt, nämlich an die schöne Ostsee. Ostseerache ist der dreizehnte Fall, welcher Pia die Kommissarin lösen muss. Obwohl ich die vorherigen Bände nicht kenne, kommt man gut in die Geschichte hinein, dennoch hat sicherlich Vorteile wenn man die anderen Bände kennt. Denn es kommen auch Personen vor, welche in der Vergangenheit von Pia vorkommen.

Die Hauptprotagonistin Pia ist eine starke Frau, die weiss was sie will und sich auch durchsetzen kann und trotz Schicksalsschlägen nicht aufgibt. Durch ihre Art war sie mir schon von Beginn an sympathisch. Auch die anderen handelnden Personen wurden facettenreich und realistisch dargestellt. Das Leben in einem solchen kleinen Dorf wurde sehr gut dargestellt und konnte ich mir gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Das Buch hat sich locker und leicht gelesen. Der Spannungsbogen wurde bis zum Schluss aufrecht erhalten und die Autorin hat es gekonnt geschafft, dass man immer wieder auf eine falsche Fährt gelockt wurde und nicht wusste wer nun der Mörder gewesen ist. 

Zur Autorin:

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Eva Almstädt lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Schleswig-Holstein. 

Fazit:


Ein solider Kriminalroman, welcher in einem kleinen Dorf an der Ostsee spielt. Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars. 













Sonntag, 4. März 2018

Rezension zu Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums





Preis: € 9.95  [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl:384
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 5 Federn
Genre: Jugendroman
Verlag: dtv
Leseprobe: Hier reinlesen!





Klapptext:


Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken. Ari fallen Worte schwer. Es scheint so, als wäre Dante die letzte Person, die es schaffen könnte, die Mauern einzureißen, die Ari um sich gebaut hat. Doch trotz ihrer Verschiedenheit werden sie Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume. Sie beginnen, die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem man manchmal auch erhebliche Hindernisse überwinden muss, um glücklich zu werden!

Meine Meinung:


Eine einfühlsame Geschichte um zwei Jungen die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Geschichte um Aristoteles und Dante konnte mich richtig fesseln obwohl nicht viel Aktion und Spannung vorhanden ist. Denn die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt und die Charaktere liessen mich auch nach dem Ende nicht los. 

Der Schreibstil des Autores ist unglaublich gut und so poetisch. Man merkt schon das Benjamin Alire Sáenz ein Lyriker ist.Dante und Aristoteles empfand ich sehr sympathisch und realistisch dargestellt. Die Geschichte wurde aus der Sicht von Aristoteles kurz Ari geschrieben, was einem die Charakter noch etwas näher bringt. Ich konnte mich gut mit Ari identifizieren, er ist lieber alleine, introvertiert und hat nicht viele Freunde genau wie ich als 15 Jährige gewesen bin.

Die Eltern von Ari und Dante waren echt tolle Eltern. Beide Elternpaare waren sehr verständnisvoll und verstanden ihre Söhne sehr gut. Ari's Mutter hat auch viel an der Entwicklung von ihm beigetragen. Hätte noch gerne noch mehr über die Eltern von Ari und Dante gelesen, denn ich fand sie echt toll. 

Eine echt tolle Geschichte über Liebe, sich entwickeln und der Umgang mit sich selber in der Pubertät.
  

Zur Autor:

Benjamin Alire Sáenz schreibt Lyrik und Prosa für Erwachsene und Jugendliche. Er wurde für seine Bücher mit dem PEN/Faulkner Adward und dem American Book Adward ausgezeichnet. Auch seine Jugendbücher erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Er unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of Texas in El Paso. 


Fazit:


Einfühlsame Geschichte um das Erwachsene werden zweier Jungs, welche sich ineinander verlieben.











Mittwoch, 28. Februar 2018

Mein Lesemonat Februar 2018


Diesen Monat war leider etwas durchzogen. Ich hatte leider etwas Stress in der Schule und konnte nicht so viel lesen wie ich eigentlich wollte. Insgesamt habe ich 7 Bücher mit insgesamt 2'526  Seiten. 


Mein erstes Buch im Monat Februar, war Magnus Chase - Hammer des Thors. Ich liebe einfach die Bücher von Rick Riordan. Erst letztes Jahr endeckte ich diesen Schriftsteller durch die Percy Jackson Reihe, dich mich regelrecht begeistern konnte. 

Am Anfang hatte ich etwas Mühe in die Welt von Magnus Chase einzutauchen (Band 1), da ich mich nicht so gut in der Nordischen Mythologie auskenne. Die Nordische Mythologie finde ich jedoch auch sehr spannend und sie ist sehr unterschiedlich zur Griechischen Mythologie. Jedenfalls ein kurzweiliges Leseabenteuer aus der Feder von Rick Riordan. 
Hier kannst du reinlesen...

Die Magnus Chase Reihe:
Magnus Chase - Das Schwert des Sommers
Magnus Chase - Der Hammer des Thor
Magnus Chase - Das Schiff der Toten


Weiter ging es mit Das wirst du bereuen von Amanda Maciel. Ein Buch über Mobbing, doch dieses Mal aus der Sicht der Mobberin. Die Idee hinter dem Buch fand ich sehr interessant, denn Mobbing ist ein Thema das uns alle beschäftigt.

Emma ist tot, und alle sind überzeugt, dass Sara schuld daran ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Brielle wird sie angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat, kaum dass sie neu in der Klasse war! Sara und Brielle finden: Emma ist selber schuld, dass daraufhin auf Facebook fiese Gerüchte über sie verbreitet wurden. Und es ist nicht ihr Problem, dass sich die Dinge dann irgendwie verselbstständigt haben. Doch nach Emmas Tod ändert sich alles: Nun ist es Sara, die von allen Seiten angegriffen wird. 

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Ich liebe Dystopien und habe schon ein paar gelesen. Endlich bin ich dazu gekommen die Bestimmung (Band 1) zu lesen. Mir hat dieser erste Band der Reihe sehr gefallen. Sicherlich werde ich dieses Jahr die zwei weitern Bände lesen. 

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und Ferox – die Furchtlosen … Fünf Fraktionen, fünf verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Test, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte. Die aber gelten in ihrer Welt als hoch gefährlich ...

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Ein schockierendes Buch mit realitätsnahen Geschehnisse und top aktuellen Thema war 54 Minuten - Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe von Marieke Nijkamp. Ein toller Roman mit einem echt tollen Schreibstil. 

Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. Wie immer hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede zum neuen Schulhalbjahr. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Schulhalbjahr. Währenddessen sind zwei Schüler in das Büro der Schulleitung geschlichen, um Akten zu lesen. Draußen auf dem Sportgelände trainieren fünf Schüler und ihr Coach auf der Laufbahn für die neue Leichtathletiksaison. Wie immer ist die Rede der Dirketorin exakt um zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders. 


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Mein persönliches Monatshighlight ist Absolute Gewinner von Christoph Scheuring aus dem Magallan Verlag. Der Schreibstil des Autors war sehr unterhaltsam. Ein echt toller Jugendroman mit Teamplay und Spannung. 


Als Loser-Truppe und mit einem Hausmeister als Coach ein bundesweites Basketballturnier gewinnen? Das kann nicht funktionieren – dachte Luca jedenfalls, bis sich sein ungleiches Underdog-Team gar nicht mal so schlecht anstellt. Doch kaum beginnt er, ein bisschen an seine Mannschaft zu glauben, ist der Trainer plötzlich verschwunden. Mitten im Turnier. Und das, obwohl es ihm so wichtig gewesen ist. Jetzt müssen sich Luca und seine Teammitglieder nicht nur auf dem Platz beweisen, sondern auch das Rätsel um den Hausmeister lösen. Dabei ahnen sie nicht, mit was für zwielichtigen Typen sie es zu tun bekommen. Hier kannst du reinlesen...

Hier kannst du meine Rezension zu lesen...


Mein nächstes Buch im Lesemonat Februar war Pearl- Liebe mach sterblich von Julie Heiland. Netter Roman für zwischendurch, jedoch an manchen Stellen fand ich das Buch etwas zu kitschig.Doch das der Valentistag nicht unweit entfernt war passte das Buch gut in den Februar.

Pearl ist eine Suchende. Ihre Sehnsucht nach Liebe ist so groß, dass sie selbst im Tod keine Ruhe gefunden hat und zur Unsterblichkeit verdammt ist. Sie hat nur eine Möglichkeit, erlöst zu werden: sie muss die wahre, aufrichtige Liebe erfahren. Aber der, den sie endlich lieben kann, stellt sich als ihr größter Feind heraus. Wird er ihre Gefühle erwidern und sie befreien oder wird er ihr Schicksal auf ewig besiegeln? Hier kannst du reinlesen...

Hier kannst du meine Rezension lesen...

Meine letztes Buch war der König von Wiedikon aus dem Emons-Verlag. Ein Kriminalroman aus der Stadt Zürich. Ein spannender Kriminalroman bei dem ich mich zuerst an den Schreibstil gewöhnen musste, aber mir doch im Grossen und Ganzen gefallen hat.

Hans-Ueli «Hukki» Zünd ist tot. Zürichs führender Eventveranstalter und Partykönig wurde auf einem besetzten Areal in Albisrieden ermordet, wo Aktivisten den Krieg gegen das Kapital ausgerufen haben. Privatdetektivin Enitta Carigiet beginnt im Wohnprojekt zu ermitteln. Dort hofft sie, neben der Lösung des Falls auch ihre verschollene Schwester Janita zu finden. Doch dabei gerät sie zwischen die Fronten von Linksradikalen und Polizei ...

Hier kannst du reinlesen...

Hier kannst du meine Rezension lesen...



Wie viele Bücher hast du diesen Monat gelesen und welches war euer Monatshighlight? 

Dienstag, 27. Februar 2018

Rezension zu der König von Wiedikon





Preis: € 10.90[D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl:256
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung: 4 Federn (3.5 auf 4 Federn aufgerundet)
Genre: Kriminalroman
Verlag: Emons
Leseprobe: Hier reinlesen!





Klapptext:


Hans-Ueli «Hukki» Zünd ist tot. Zürichs führender Eventveranstalter und Partykönig wurde auf einem besetzten Areal in Albisrieden ermordet, wo Aktivisten den Krieg gegen das Kapital ausgerufen haben. Privatdetektivin Enitta Carigiet beginnt im Wohnprojekt zu ermitteln. Dort hofft sie, neben der Lösung des Falls auch ihre verschollene Schwester Janita zu finden. Doch dabei gerät sie zwischen die Fronten von Linksradikalen und Polizei ...

Meine Meinung:


Am Anfang hatte ich Mühe in die Geschichte um die Privatdetektivin Enitta hineinzufinden. Das lag zu einem am Schreibstil des Autors, welcher man als kreative bezeichnen kann. Bei manchen Wörtern und Formulierungen musste ich zuerst nachdenken, was genau er damit sagen möchte. Was mich auch störte sind die Denglisch Ausdrücke wie z.B. ums Areal walken. Ich finde man spricht entweder Deutsch oder Englisch und nicht beides gemixt. Der Autor hätte vielleicht auch etwas mehr auf die Schauplätze eingehen sollen, also ich meine etwas mehr beschreiben wie die Umgebung etc. aussieht. Ich kenne mich ein wenig in Zürich aus, aber ich konnte mir die Handlungsorte nicht sehr gut vorstellen. Des Weiteren ist auf den ersten hundert Seiten nicht wirklich viel passiert. Doch dann habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt und die Geschichte wurde spannender. Langsam konnte sie mich die Geschichte richtig packen und fesseln. In der Mitte des Buches konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen. Und das Ende hat einen echt fiesen Cliffhänger, was Lust auf einen weitern Band macht. 

Die Hauptprotagonistin Enitta fand ich am Anfang etwas verwirrend. Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken nicht immer ganz folgen, was vielleicht daran lag, dass ich die zwei anderen Bänden um die Privatdetektivin Enitta Carigiet gelesen habe. Je weiter die Handlung voranschritt wurde sie mir immer sympathischer und verständlicher. Ihre unkonventionelle Handlungsweise hat mir sehr gefallen und es jedenfalls nicht ein 08/15 Kriminalroman. 

Die zwei anderen Bände um Enitta werde ich sicherlich noch lesen, da mir schlussendlich das Buch doch noch fesseln konnte.

Die anderen Bände in chronologischer Reihenfolge:

- Mordsfondue Band 1
- Auf glühendem Eis, Band 2
- Der König von Wiedikon, Band 3

Zur Autor:


Mike Mateescu ist stolzer Nachfahre einer transsilvanischen Ahnenreihe. Er lebt und arbeitet als Redaktor und Texter in der Stadt Zürich. Er hat keinen Job und keine Hobbys, aber jede Menge bezahlter Arbeit. Und er führt eine langjährige Liebesbeziehung mit der englischen Sprache.

Fazit:


Ein Zürcher Kriminalroman, bei dem ich mich zuerst daran gewöhnen musste mit einer tollen Story, welche mich zum Schluss fesseln konnte. 











Montag, 26. Februar 2018

Rezension zu Böser Samstag




Preis: € 10.00[D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl:480
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung: 4 Federn
Reihe: Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin, 6
Genre: Thriller
Verlag: Penguin
Leseprobe: Hier reinlesen!





Klapptext:


Alte Verbrechen, neue Gefahren. 
Kein Frieden für Psychologin Frieda Klein.

Dreizehn Jahre ist es her, dass Hannah Docherty, damals noch ein Teenager, für den brutalen Mord an ihrer Familie verurteilt wurde. Seitdem fristet sie ihr Leben in einer psychiatrischen Klinik. Als Psychologin Frida Klein gebeten wird, ein Gutachten über Hannahs Zustand zu verfassen, sagt sie nur widerwillig zu - doch was sie vorfindet, entsetzt sie: Hannah ist ein körperlich misshandeltes, stummes Wrack. Was passiert hinter den geschlossenen Türen des Krankenhauses? Und wieso finden sich so viele Ungereimtheiten in Hannahs Verfahrensakten? Je länger Frieda sich mit dem Fall beschäftigt, desto überzeugter ist sie von Hannahs Unschuld. Irgendwas ist damals gewaltig schief gelaufen...


Meine Meinung:


Die anderen Teile der Reihe habe ich bisher nicht gelesen. Doch das hatte keine Rolle für das Verständnis für das Buch. Ich bin gut in die Geschichte um Frieda Klein reingekommen. Sie ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist eine unkonventionelle Ermittlerin, welche als Psychologin einen anderen Blick auf die Vorgänge hat. Man erlebt sie bei den Ermittlungen und auch bei psychologischen Sitzungen mit Patienten. Das Autorenduo hat nach meiner Meinung sehr gut recherchiert, wie eine Psychologin arbeitet.  

Die Idee der Geschichte fand ich sehr interessant und fand es, dass sie gut umgesetzt worden ist. Aber ich musste mich zuerst an den Schreibstil gewöhnen, denn das Autorenduo hat sehr viele direkte Reden benutzt und musste sich konzentrieren wer gerade spricht. Auch war der Schreibstil auch sehr detailreich, was mich aber nicht gestört hat. Die Spannung ist seit Beginn der Geschichte vorhanden, in der Mitte hat sie etwas abgeflacht und gegen Ende wurde es wieder richtig spannend. Böser Samstag konnte ich nicht mehr aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen wer Hannahs Familie ermordet hat. Für mich war von Anfang an klar, dass sie keine Schuld an der Ermordung hat. 

Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.

Die anderen Teile der Reihe um Psychologin Frieda Klein:

  • Blauer Montag, Band 1
  • Eisiger Dienstag, Band 2
  • Schwarzes Mittwoch, Band 3
  • Dunkler Donnerstag, Band 4
  • Mörderischer Freitag, Band 5
  • Böser Samstag, Band 6 
  • Blutroter Sonntag, Band 7
  • Band 8 noch nicht erschienen


Zur Autorin:


Nicci French – hinter diesem Namen verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit dem Erscheinen ihres Longsellers »Der Sommermörder« sorgen sie mit ihren Psychothrillern international für Furore und verkauften weltweit über 8 Mio. Exemplare. Die beiden leben in Südengland. »Böser Samstag« ist der sechste Band der achtteiligen Thrillerserie. Zuletzt erschien »Mörderischer Freitag« – der fünfte Fall für die Therapeutin Frieda Klein.

Fazit:


Ein spannender Thriller bzw. Kriminalroman, der eine eigenwillige Hauptprotagonistin hat.