Dienstag, 10. Oktober 2017

Rezension Wenn der Mond am Himmel steht, denke ich an dich






Preis: € 9.99 [D]
Einband: Broschiert
Seitenanzahl: 257
Altersempfehlung: ab 13
Meine Wertung: 5 Federn
Reihe: -
Verlag: cbt
Leseprobe: Hier reinlesen!






Klapptext:


Die 15- Jährige Farrin ist es gewohnt, nicht aufzufallen. Denn obwohl sie auf eine Schule für Hochbegabte geht und aus einer angesehenen Familie stammt, ist es besser, möglichst keine Aufmerksamkeit zu erregen. Insbesondere da ihre Mutter auch nach der islamischen Revolution noch eine glühende Schah- Anhängerin ist. Aber dann begegnet ihr Sadira und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt Farrin sich verstanden. Als aus ihrer Freundschaft mehr wird, wissen beide, dass sie einen gefährlichen Weg einschlagen, denn auf Homosexualität steht im Iran die Todesstrafe...

Basierend auf einer wahren Begebenheit...

Meine Meinung:


Ein einfühlsames Buch über eine junge Frau, die ihre Liebe findet. Doch ihre Liebe ist in ihrem Land verboten. Während in unsern Ländern Homosexuelle endlich heiraten dürfen,werden in anderen Länder diese Menschen verfolgt und umgebracht. 

Eine gefühlvolle Geschichte, die mir alle möglichen Gefühle ausgelöst hat. Auf der einen Seite, Freude, dass sich die Beiden gefunden haben. Auf der anderen Seite ist es Wut und Trauer, dass sie sich nicht mehr sehen dürfen und regelrecht für ihre Liebe bestraft werden. 

Das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, denn ich wollte wissen, wie es mit Farrin und Sadira weitergeht. 

Das echte Leben schreibt nicht immer Happy-Ends und so genau ist es in diesem Buch auch, obwohl ich mir ein Happy-End gewünscht hätte für Farrin und Sadira. Doch dieses Ende hätte die Geschichte etwas unglaubwürdiger gemacht.

Ich danke dem Bloggerportal und dem cbt Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.


Zur Autorin:



Deborah Ellis ist Schriftstellerin und Psychotherapeutin in Toronto, wo sie die Organisation »Frauen für Frauen in Afghanistan« gründete. 1999 verbrachte sie viele Monate in afghanischen Flüchtlingslagern in Pakistan und Russland, wo ihre vielbeachtete Afghanistan-Trilogie „Die Sonne im Gesicht“/“Allein nach Mazar-e Sharif“/“Am Meer wird es kühl sein“ entstand.

Fazit:


Ein Buch über zwei Menschen, die sich lieben, obwohl ihre Liebe unter Todesstrafe steht. Ein gefühlsvolles Buch, welches man gelesen haben muss.  











Samstag, 7. Oktober 2017

Schulliteratur - Ein Graus oder eine Be­rei­che­rung

Manche Bücher finde ich unglaublich anstrengend zu lesen. Ich finde gewisse Bücher sollte man in seinem Leben gelesen haben. Ein paar Bücher haben, auch nicht an Aktualität verloren, wie zum Beispiel Nathan der Weise.  Ich finde Schulliteratur kann eine Bereicherung sein, wenn man sich in die Story und in den geschichtlichen Kontext hineinversetzt. Was haltet ihr von Schulliteratur?  


Dieses Jahr muss ich 9 Bücher für die Berufsmatura lesen. 

- Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lesssing
- Faust I von Johann Wolfgang Goethe 
- Woyzeck von Georg Büchner
- Romeo und Julia auf dem Dorfe von Gottfried Keller
- Bahnwärter Thiel von Gerhart Hauptmann
- Das Urteil von Franz Kafka 
- Das Versprechen von Friedrich Dürrenmatt
- Der Vorleser von Bernhard Schlink 
- Jakob der Lügner von Jurek Becker (selbstgewählt) 



Nathan der Weise haben wir schon gelesen und ich muss gestehen mir hat es gefallen, obwohl ich anfangs mühe mit der Sprache hatte. Nach den Herbstferien werden wir mit Faust I beginnen. Ich finde Faust ein anstrengendes Buch zum Lesen. Habe es vor 4 Jahren einmal freiwillig gelesen. Was haltet ihr von diesen Büchern? Musstet ihr auch eins davon lesen? Welches ist eures Lieblingsschulbuch und welches eures absolutes Hassbuch? Mein Lieblingsbuch war Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt und mein Hassbuch ist Faust I. 


Rezension zu Angst sollt ihr haben






Preis: € 8.99 [D]
Einband: Broschiert
Seitenanzahl: 192
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 5 Federn
Reihe: -
Verlag: cbt
Leseprobe: Hier reinlesen!






Klapptext:


Felix' Welt ist weiß. Auch die seiner Freunde. Sie treffen sich, um Blackheads fertig zu machen und besuchen gemeinsam extreme fights. So richtig mit neuer rechter Theorie kennt sich Felix aber noch nicht aus. Bis der Freund von Felix' Mutter sie damit vertraut macht. Bald findet Felix, Worten müssten Taten folgen, und ein Flüchtlingsheim in der Nähe rückt in sein Blickfeld …

Meine Meinung:


Die ganze Geschichte wird aus der Sicht des Täters Felix geschildert.Da die Geschichte aus der ICH-Sicht geschrieben ist , kann man sich besser ins Felix's Welt hineinversetzen kann. 

Durch die authentische Schreibweise konnte ich mich gut in die Geschichte reinversetzen. Die Gewalt im Buch hat mich an manchen Stellen regelrecht schockiert und konnte diese nicht nachvollziehen, wie man so einen Hass auf fremden Personen haben kann. 

Ein hochaktuelles Thema, denn die rechte Kultur in Deutschland wächst rasant. Immer mehr Jugendliche und Erwachsene schliessen sich diesem Gedankengut an. Was ich sehr bedenklich finde. 

Felix und seine Kameraden sind nicht unbedingt sympathisch was, aber nicht, das Ziel des Buches sein sollte. Die Charaktere regen einem zum Nachdenken an. 

Ich danke dem Bloggerportal und dem cbt Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.


Zum Autor:


© Isabelle Grubert/Random House
Manfred Theisen wurde 1962 in Köln geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik und Politik, forschte zwei Jahre für das deutsche Innenministerium in der Sowjetunion, arbeitete als Redakteur und leitete eine Kölner Zeitungsredaktion. Heute lebt er als freier Autor in Köln.





Fazit:


Ein Buch mit einer hochaktuellen Thematik, welches sich leicht und spannend lesen lässt.