Dienstag, 5. September 2017

Rezension zu Mein Leben in seinen Pfoten





Preis: € 10.00 [D]
Einband: Broschiert
Seitenanzahl: 288
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: 5 Federn
Reihe: -
Verlag: PENGUIN
Leseprobe: Hier reinlesen!






Klapptext:


„Ted braucht mich so sehr wie ich ihn. Er vertraut mir, und ich vertraue ihm mein Leben an.“
Eine seltene Erbkrankheit machte Wendy Hillings Leben jahrelang zum Albtraum. Jeder Tag konnte zur Qual, jede Nacht zum Überlebenskampf werden. Doch dann kam Ted — der Golden Retriever, der seitdem nicht mehr von ihrer Seite weicht. Er hilft ihr, die Hürden des Alltags zu bewältigen, und wacht über ihren Schlaf. Ted hat Wendys Leben inzwischen so viele Male gerettet, dass sie aufgehört hat zu zählen. Dies ist die ergreifende Geschichte einer unvergesslichen Freundschaft. Die Geschichte einer Frau und ihres vierbeinigen Retters.

Meine Meinung:


Eine wunderschöne Geschichte über die Freundschaft zwischen Hunde und Menschen. Die Freundschaft zwischen Ted und Wendy hat mich zutiefst beeindruckt. Eine innige Beziehung, die man mit jeder Zeile spüren kann. 

Wendy ist eine starke und mutige Frau, welche sich trotz ihrem Handicap nicht unterkriegen lässt. 

"Mutig sind doch nicht diejenigen, die keine Angst haben", entgegnete sie. "Wirklichen Mut haben die, die vor Angst ganz starr sind und die Sache trotzdem durchziehen."

In ihrem Leben spielen Hunde eine zentrale Rolle, vor allem Monti und Ted. Beeindruckend fand ich, was alles Hunde alles erlernen können. Für sie ist Ted nicht nur ein Arbeitstier, sondern auch ihr bester Freund. Tiere können erstaunliches erreichen, wenn man ihnen ein liebesvolles Zu Hause gibt. Hunde spüren viel mehr, als wir denken, so wie Ted. Golden Retriever sind aussergewöhnliche Hunde, welche die Mitmenschen mit ihrem freundlichen Wesen anstecken. 

Assistenzhunde helfen ihren Menschen in dem sie Dinge tun, welche ohne sie nicht möglich wäre. Sie ermöglichen Menschen mit einem Handicap, ein selbstständigeres Leben. Somit können sie ihnen wieder etwas Lebensmut geben. Die Hunde brauchen ihre Bezugsperson, wie ihre Bezugsperson sie. Dies merkt man in der Beziehung zwischen Monty bzw. Ted und Wendy. Ein echt berührendes Buch, das mich über die Freundschaft zwischen Menschen und Tiere zum Nachdenken gebracht hat.

Der lockere und beschreibende Schreibstil hat mir sehr gefallen. Es fühlte sich so an, als wäre man an dabei. An manchen Stellen musste ich weinen, weil mich die Geschichte emotional mitgenommen hat. 

Gerne würde ich erfahren, wie es mit Ted und Wendy weitergegangen ist. 

Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.


Zur Autorin:



© Alistair Heap / Daily Mail / Solo Syndication
Wendy Hilling, geboren 1949, leidet seit ihrer Geburt an Epidermolysis Bullosa, einer seltenen Erbkrankheit, die ihre Haut so empfindlich macht wie die Flügel eines Schmetterlings. Gegen alle Widrigkeiten hat sie sich ein erfülltes Leben erkämpft, gearbeitet und zwei Kinder bekommen. Mit ihrem Ehemann Peter und ihrem vierbeinigen Gefährten Ted lebt sie im Südwesten 




Fazit:


Ein tolles Buch über eine tiefergreifende Freundschaft zwischen Hund und Mensch. 





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